• menschenrechte-durchsetzen.de

    Mehr Lärm fürs stille Örtchen: Menschenrecht auf Wasser und Sanitärversorgung

    Eine Gruppe von VN-Mitarbeitenden hält ein Transparent mit den Worten "Toilets save lives".

    Menschenrechte befassen sich nicht nur mit der körperlichen und seelischen Unversehrtheit jeder einzelnen Person. Sie werden auch zunehmend umfassender verstanden und auf alltägliche Bedürfnisse, auch materieller Art bezogen. So wurde in einer Resolution der VN-Generalversammlung im Juli 2010 das Menschenrecht auf Wasser und Sanitärversorgung formell anerkannt. Während beide von großer Wichtigkeit sind, liegt der Fokus in der Politikgestaltung auf Ersterem und das Recht auf Sanitärversorgung erfährt nicht die benötigte Aufmerksamkeit. Dabei geht es um nichts Geringeres, als die Möglichkeit, würdevoll, physisch sicher und gesundheitlich unbedenklich die eigene Notdurft verrichten zu können.

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  • Frauenrechte

    Vereinte Nationen berufen Wonder Woman ins Team

    Diane Nelson vor einem Banner von Wonder Women bei einer Pressekonferenz.

    In einer feierlichen Zeremonie im Oktober 2016 haben die Vereinten Nationen die Superheldin Wonder Woman zur Ehrenbotschafterin für die Ermächtigung von Frauen und Mädchen ernannt (engl.: Honorary Ambassador for the Empowerment of Women and Girls). Im Einklang mit den VN-Nachhaltigkeitszielen (Sustainable Development Goals), insbesondere dem Ziel 5, soll die Kampagne um Wonder Woman dazu beitragen, Geschlechtergerechtigkeit und Selbstbestimmung für alle Frauen und Mädchen bis zum Jahr 2030 zu erreichen.

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  • Flucht und Asyl

    Der UN-Gipfel zu Flucht und Migration: Warme Worte – und sonst?

    © UN Photo (refugeesmigrants.un.org)

    In ihrer beim jüngsten Gipfel zu Flucht und Migration beschlossenen „New Yorker Erklärung“ bekennen sich die UN-Mitgliedsstaaten zu einer Unterstützung der Staaten, die viele Flüchtlinge aufnehmen, einem besseren Schutz der Rechte von Flüchtlingen und Migranten sowie verbesserten Integrationsmaßnahmen – freilich ohne rechtliche Verbindlichkeit. Kritiker betrachten den UN-Gipfel deshalb lediglich als einen „Gipfel der warmen Worte“. Doch es gibt erste kleine Schritte für eine bessere globale Steuerung von Flucht und Migration, sagen Jörn Grävingholt und Benjamin Schraven vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik.

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  • Rassismus

    Die Hasskriminalität ist mainstream geworden

    Drei Mitglieder des rassistischen Ku-Klux-Klans in ihren weißen Roben mit durch Haubenmützen verdeckten Gesichtern stehen vor einem brennenden Kreuz.

    In der Woche nach dem Brexit-Referendum im Juni 2016 berichtete die britische Polizei über einen rapiden Anstieg von sogenannten Hassdelikten. Die Vereinten Nationen äußerten in Folge dessen ihre Beunruhigung über die auf religiöse und sexuelle Minderheiten sowie auf Menschen mit Migrationshintergund gerichteten Angriffe in Großbritannien. Diese Ereignisse im Vereinigten Königreich sind jedoch weder ein Sonderfall noch eine Ausnahme. Nach Angaben des deutschen Bundesministeriums des Innern ist die Zahl der Hassdelikte in Deutschland im Jahr 2015 im Vergleich zum Vorjahr um 77% gestiegen. „Hass ist mainstream geworden. Die Wände und die Barrieren kehren zurück.“- warnte jüngst der Hohe Kommissar der Vereinten Nationen für Menschenrechte, Zeid Ra'ad Al Hussein.

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  • Menschenrechte aktuell

    Jemen: Saudi-Arabien blockiert weiter Untersuchung von Kriegsverbrechen

    Der Einschlagsort einer Bombe ist zu sehen. Komplett ausgebrannte Autos, verkohlte Rest und schwarze Erde, Trümmer. Dazwischen stehen einige Männer.

    Mit einem schweren Luftangriff der von Saudi-Arabien geführten Koalition auf eine Trauerfeier erreichte der Krieg im Jemen einen weiteren tragischen Höhepunkt. Nun sollen 72 Stunden Waffenruhe herrschen. Es besteht die vage Hoffnung, dass diese verlängert werden könnte, um erneuten Friedensgesprächen den Weg zu bahnen. Eine unabhängige Untersuchung der möglichen Kriegsverbrechen und Menschenrechtsverletzungen im Jemen durch die Vereinten Nationen ist, trotz Bemühungen des Hohen Kommissars für Menschenrechte, jedoch noch nicht in Sicht. Denn Saudi-Arabien blockiert das Vorhaben im UN-Menschenrechtsrat. Menschenrechtsorganisationen fordern nicht nur deshalb einen Ausschluss Saudi-Arabiens aus dem Rat.

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  • Flucht und Asyl

    Noch kein Pakt aber schon eine Erklärung - UN Gipfel über Flüchtlinge und Migration

    Der Blick fällt auf den Saal der Generalversammlung in New York. Die Abgeordneten sind von hinten zu sehen. In der Mite das Rednerpult mit dem großen Logo der UN darüber thronend. Drei Personen sitzen daran. Auf den Bildschrimen im Saal ist Ban Ki-moon

    Zum ersten Mal in ihrer Geschichte hielten die Vereinten Nationen am 19. September 2016 ein Gipfeltreffen zum Thema Flucht und Migration ab. Die 193 Mitgliedstaaten einigten sich angesichts der höchsten Flüchtlingszahlen seit dem Zweiten Weltkrieg auf die „New Yorker Erklärung“ zum Umgang mit Flüchtlingen und Migration. Diese soll einen zweijährigen Aushandlungsprozess für einen Globalen Pakt für Flüchtlinge einerseits und einen Pakt für sichere, geordnete und reguläre Migration andererseits anstoßen. Doch schon jetzt wird Kritik laut.

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  • Weitere Nachrichten im Archiv

Was will "menschenrechte-durchsetzen.de"?

Menschenrechte gelten als höchstes Gut der Menschheit. Um die Menschenrechte weltweit zu schützen und durchzusetzen haben die Vereinten Nationen ein umfangreiches Menschenrechtsschutzsystem gebildet. Lesen Sie hier das Leitbild dieses Webportals.

Allgemeine Erklärung der Menschenrechte

Foto: Eleanor Roosevelt hält die AEMR © UN Photo
Eleanor Roosevelt hält die AEMR © UN Photo

Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte (AEMR) wurde am 10. Dezember 1948 von der UN-Generalversammlung als Resolution 217 A (III) verabschiedet. Sie beschreibt in 30 Artikeln fundamentale Menschenrechte, deren Umsetzung angestrebt werden soll. Die Erklärung gilt bis heute als eines der wichtigsten Menschenrechtsdokumente.
Mehr Informationen zu den Inhalten und der Bedeutung der AEMR finden Sie hier
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UN-Basis-Info "Menschenrechte"

Cover der Basisinformation 40: "Menschenrechte und die Vereinten Nationen"
Cover der Basisinformation 40: "Menschenrechte und die Vereinten Nationen"

Menschenrechte und Vereinten Nationen - Die Ausgabe der UN Basis- Informationen vermittelt grundlegendes Wissen. Ein kompakter Überblick über alle Menschenrechte sowie Geschichte, Instrumente und Akteure im Menschenrechtsbereich  auf internationaler Ebene.

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WissensWerte: Menschenrechte

Screenshot aus dem Video "WissensWerte: Menschenrechte".
Screenshot aus dem Video "WissensWerte: Menschenrechte".

Was sind eigentlich Menschenrechte? Wer ist für ihren Schutz verantwortlich und gelten sie wirklich für alle Menschen?

Hier gelangen Sie zum Video "WissenWerte: Menschrechte".

Handbuch der Menschenrechtsarbeit

Edition 2014 / 2015

Das Handbuch der Menschenrechtsarbeit, das nach Aktualisierungen nun in siebter und überarbeiteter Auflage vorliegt, liefert eine Orientierung und einen Überblick über die Vielzahl der Institutionen und Organisationen des nationalen und internationalen Menschenrechtsschutz-systems. 

Hier finden Sie mehr Informationen zum Handbuch sowie den Link zu den einzelnen Kapiteln und dem Handbuch in voller Länge. --> weiter

Ein Logo für die Menschenrechte

Flyer der Initiative "Ein Logo für Menschenrechte".
Flyer der Initiative "Ein Logo für Menschenrechte".

Seit September 2011 gibt es auch ein Logo für Menschenrechte, basierend auf der Darstellung einer Hand und eines Vogels.

Lesen Sie hier mehr über das Logo --> weiter

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