• Friedenssicherung Menschenrechte aktuell

    Kriegsverbrecher Ratko Mladić zu lebenslanger Haft verurteilt

    Das Bild zeigt den Kriegsverbrecher Ratko Mladić bei seinem Prozess

    Der Internationale Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien hat den 74-jährigen Ex-General Mladić zu lebenslanger Haft verurteilt. Er wurde des Völkermordes, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen während des Bosnienkrieges schuldig gesprochen. Auch das Massaker von Srebrenica liegt in seiner Verantwortung. Mit dem Urteil endet das wohl wichtigste Kapitel der internationalen Strafgerichtsbarkeit seit den Nürnberger Prozessen.

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  • Menschenrechte aktuell

    Wohnraum sichern, Zwangsräumungen und Vertreibung verhindern

    Schild "International Tribunal on Evictions"

    Das Recht auf angemessenen und bezahlbaren Wohnraum stand im Mittelpunkt des diesjährigen „World Habitat Day“ am 2. Oktober. Der Tag soll zu konkreten Initiativen in Hinblick auf das Ziel für nachhaltige Entwicklung 11.1 anregen, bis 2030 den Zugang zu angemessenem, sicherem und bezahlbarem Wohnraum und zur Grundversorgung für alle sicherzustellen. Eine solche Initiative ist das internationale Tribunal zu Vertreibungen, dass Ende September in Venedig stattfand.

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  • Konflikte & Brennpunkte Menschenrechte aktuell

    Verfolgte Rohingya: Lage in Myanmar eskaliert

    Auf dem Bild sind vor allem Kinder zu sehen, die sich auf einem kleinen staubigen Gang in einem Flüchtlingscamp aufhalten.

    Die muslimischen Rohingya leben am Rande der Gesellschaft. Im buddhistisch geprägten Myanmar leiden sie seit Jahrzehnten unter Verfolgung und Unterdrückung. Derzeit eskaliert die Lage erneut. Nach schweren Kämpfen sind laut UNHCR-Angaben mehr als 370.000 Rohingya ins benachbarte Bangladesch geflohen. Diejenigen, die im Bundesstaat Rakhine zurückgeblieben sind, könnten nun Opfer einer brutalen Militäroperation werden.

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  • Menschenrechte aktuell

    Vergessene Konflikte bedeuten vergessene Opfer

    Verrostete Waffen liegen auf einem Stapel auf einem Tisch.

    Der Begriff des „Vergessenen Konflikts“ begegnet uns an vielen Stellen. Regelmäßig taucht er in Berichten der Vereinten Nationen oder ihrer Sonderorganisationen, Organisationen Humanitärer Hilfe, Menschenrechtsorganisationen oder auch in der Presse auf. Die Absicht dahinter scheint klar: der Begriff soll deutlich machen, dass ein bestimmter Konflikt nicht die Aufmerksamkeit bekommt, die nötig wäre. Aber wer hat die Deutungshoheit darüber, einen Konflikt als vergessen zu deklarieren? Welche Initiativen gibt es, um Aufmerksamkeit zu generieren? Und welche Rolle spielen die Vereinten Nationen in diesem Diskurs?

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  • Menschenrechte aktuell

    Schutz von Journalisten und Journalistinnen: Deutschland übernimmt Vorreiterrolle

    Ein junger Mann sitzt vor einer blauen Metallgitterbarriere alleine und liest gedankenverloren die Zeitung.

    Am 22. September wurde Shantanu Bhowmick während einer Demonstration getötet. Er ist einer von dreizehn Journalist*innen, die seit Anfang August 2017 ermordet wurden und einer von 867 Getöteten seit 2006. Dies zeigt: Journalist*innen brauchen mehr Schutz. Nach zahlreichen UN-Initiativen war es nun der 18. Deutsche Bundestag, der in Kooperation mit der Zivilgesellschaft, konkretere Schutzmaßnahmen forderte und vorschlug einen Sonderbeauftragten der Vereinten Nationen zum Schutz von Journalist*innen einzusetzen. Damit nimmt er international eine Vorreiterrolle ein. Nun wird es an der neuen Bundesregierung liegen, für das Vorhaben bei den anderen Mitgliedsstaaten zu werben und sich an der Umsetzung zu beteiligen.

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  • Menschenrechte aktuell Antidiskriminierung PORTALKATEGORIEN

    Öl-Verträge in Peru bedrohen die Rechte der indigenen Bevölkerung

    Logo der 10-Jahres Feier der Erklärung, ©UN

    Am 8. August, dem Internationalen Tag der indigenen Bevölkerungen der Welt, jährte sich zum zehnten Mal die Annahme der Erklärung der Vereinten Nationen über die Rechte der indigenen Völker. Noch immer ist der Schutz der Indigenen jedoch nicht umfassend gewährleistet. In Peru, einem Land mit 40 Prozent indigener Bevölkerung, sind ihre Rechte durch wirtschaftliche Interessen bedroht. In Verhandlungen zu Öl-Verträgen wurden die betroffenen Indigenen, entgegen der Erklärung, nicht einbezogen, obwohl die verheerenden Umweltauswirkungen sie in besonderem Maße betreffen. Eine VN-Delegation hat die Umstände vor Ort untersucht und fordert nun konkrete Änderungen.

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  • Weitere Nachrichten im Archiv

Was will "menschenrechte-durchsetzen.de"?

Menschenrechte gelten als höchstes Gut der Menschheit. Um die Menschenrechte weltweit zu schützen und durchzusetzen haben die Vereinten Nationen ein umfangreiches Menschenrechtsschutzsystem gebildet. Lesen Sie hier das Leitbild dieses Webportals.

Allgemeine Erklärung der Menschenrechte

Foto: Eleanor Roosevelt hält die AEMR © UN Photo
Eleanor Roosevelt hält die AEMR © UN Photo

Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte (AEMR) wurde am 10. Dezember 1948 von der UN-Generalversammlung als Resolution 217 A (III) verabschiedet. Sie beschreibt in 30 Artikeln fundamentale Menschenrechte, deren Umsetzung angestrebt werden soll. Die Erklärung gilt bis heute als eines der wichtigsten Menschenrechtsdokumente.
Mehr Informationen zu den Inhalten und der Bedeutung der AEMR finden Sie hier
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UN-Basis-Info "Menschenrechte"

Menschenrechte und Vereinten Nationen - Die Ausgabe der UN Basis- Informationen vermittelt grundlegendes Wissen. Ein kompakter Überblick über alle Menschenrechte sowie Geschichte, Instrumente und Akteure im Menschenrechtsbereich  auf internationaler Ebene.

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WissensWerte: Menschenrechte

Screenshot aus dem Video "WissensWerte: Menschenrechte".
Screenshot aus dem Video "WissensWerte: Menschenrechte".

Was sind eigentlich Menschenrechte? Wer ist für ihren Schutz verantwortlich und gelten sie wirklich für alle Menschen?

Hier gelangen Sie zum Video "WissenWerte: Menschrechte".

Handbuch der Menschenrechtsarbeit

Edition 2014 / 2015

Das Handbuch der Menschenrechtsarbeit, das nach Aktualisierungen nun in siebter und überarbeiteter Auflage vorliegt, liefert eine Orientierung und einen Überblick über die Vielzahl der Institutionen und Organisationen des nationalen und internationalen Menschenrechtsschutz-systems. 

Hier finden Sie mehr Informationen zum Handbuch sowie den Link zu den einzelnen Kapiteln und dem Handbuch in voller Länge. --> weiter

Ein Logo für die Menschenrechte

Flyer der Initiative "Ein Logo für Menschenrechte".
Flyer der Initiative "Ein Logo für Menschenrechte".

Seit September 2011 gibt es auch ein Logo für Menschenrechte, basierend auf der Darstellung einer Hand und eines Vogels.

Lesen Sie hier mehr über das Logo --> weiter

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