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Alle Meldungen im Überblick


  • Der Einschlagsort einer Bombe ist zu sehen. Komplett ausgebrannte Autos, verkohlte Rest und schwarze Erde, Trümmer. Dazwischen stehen einige Männer.

    Jemen: Saudi-Arabien blockiert weiter Untersuchung von Kriegsverbrechen

    Mit einem schweren Luftangriff der von Saudi-Arabien geführten Koalition auf eine Trauerfeier erreichte der Krieg im Jemen einen weiteren tragischen Höhepunkt. Nun sollen 72 Stunden Waffenruhe herrschen. Es besteht die vage Hoffnung, dass diese verlängert werden könnte, um erneuten Friedensgesprächen den Weg zu bahnen. Eine unabhängige Untersuchung der möglichen Kriegsverbrechen und Menschenrechtsverletzungen im Jemen durch die Vereinten Nationen ist, trotz Bemühungen des Hohen Kommissars für Menschenrechte, jedoch noch nicht in Sicht. Denn Saudi-Arabien blockiert das Vorhaben im UN-Menschenrechtsrat. Menschenrechtsorganisationen fordern nicht nur deshalb einen Ausschluss Saudi-Arabiens aus dem Rat. mehr

  • © UN Photo (refugeesmigrants.un.org)

    Der UN-Gipfel zu Flucht und Migration: Warme Worte – und sonst?

    In ihrer beim jüngsten Gipfel zu Flucht und Migration beschlossenen „New Yorker Erklärung“ bekennen sich die UN-Mitgliedsstaaten zu einer Unterstützung der Staaten, die viele Flüchtlinge aufnehmen, einem besseren Schutz der Rechte von Flüchtlingen und Migranten sowie verbesserten Integrationsmaßnahmen – freilich ohne rechtliche Verbindlichkeit. Kritiker betrachten den UN-Gipfel deshalb lediglich als einen „Gipfel der warmen Worte“. Doch es gibt erste kleine Schritte für eine bessere globale Steuerung von Flucht und Migration, sagen Jörn Grävingholt und Benjamin Schraven vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik. mehr

  • Noch kein Pakt aber schon eine Erklärung - UN Gipfel über Flüchtlinge und Migration

    Zum ersten Mal in ihrer Geschichte hielten die Vereinten Nationen am 19. September 2016 ein Gipfeltreffen zum Thema Flucht und Migration ab. Die 193 Mitgliedstaaten einigten sich angesichts der höchsten Flüchtlingszahlen seit dem Zweiten Weltkrieg auf die „New Yorker Erklärung“ zum Umgang mit Flüchtlingen und Migration. Diese soll einen zweijährigen Aushandlungsprozess für einen Globalen Pakt für Flüchtlinge einerseits und einen Pakt für sichere, geordnete und reguläre Migration andererseits anstoßen. Doch schon jetzt wird Kritik laut. mehr

  • Gabriele Köhler, DGVN-Vorstandsmitglied

    Wessen Flüchtlingskrise?

    Zum ersten Mal in ihrer Geschichte trifft sich die UN-Generalversammlung zu einem Gipfel zur Lage von Flüchtenden und Migrantinnen und Migranten: Lesen Sie dazu einen Meinungsbeitrag von DGVN-Vorstandsmitglied Gabriele Köhler. mehr

  • Beschädigtes Auto mit UN-Aufschrift

    Humanitäre Hilfe in Syrien: Vereinte Nationen im „Aid Dilemma“

    Die Vereinten Nationen haben für das Jahr 2016 mit drei Milliarden US Dollar einen Großteil der Hilfsgelder für Syrien verwaltet. Dies entspricht 42% der Mittel, die benötigt werden. Seit Ausbruch des Krieges in Syrien leisten die Vereinten Nationen über UNHCR, WFP und WHO Humanitäre Hilfe an die notleidende Zivilbevölkerung. Dabei bewegen sie sich ständig in einem Spannungsumfeld um die Frage, wie diese Hilfe möglichst effektiv erbracht werden soll. Denn ein Großteil der Gelder bzw. Hilfslieferungen kann nur mit Zustimmung des syrischen Regimes oder von ihm autorisierter Organisationen geliefert werden. mehr

  • Menschenrechtsverletzungen in Gefängnissen

    Die kürzlich aufgedeckten Menschenrechts- verletzungen von Minderjährigen in australischen Haftanstalten sind kein Einzelfall. Misshandlungen in Gefängnissen gehören weltweit zum grausamen Alltag. Menschen, die mit Freiheitsentzug bestraft werden, müssen deshalb vor Übergriffen auf ihre Person beschützt werden. Als Gefangene stehen sie meist in kompletter Abhängigkeit zu anderen Menschen, was sie besonders schutzbedürftig macht. Die Vereinten Nationen haben deshalb entsprechende Grundsätze und Regeln verabschiedet. Darunter auch die „Nelson Mandela Regeln“, die erst im vergangenen Jahr überarbeitet wurden und nun umfassender implementiert werden sollen. mehr

  • Die Deportation der Krimtataren. Das Bild von Rustem Eminow

    Krimtataren weiter unter Druck

    Im März 2014 wurde die Halbinsel Krim völkerrechtswidrig von Russland annektiert. Im gleichen Monat hat die UN-General- versammlung mit der Resolution 68/262 ausdrücklich die territoriale Integrität der Ukraine und die Ungültigkeit des Krim-Referendums unterstrichen. Diese Bemühungen der internationalen Staatengemeinschaft reichten jedoch nicht aus, um die Annektion zu beenden. Die indigene Bevölkerung der Krim ist seitdem zunehmend Menschenrechtsverletzungen ausgesetzt. Nicht zum ersten Mal in der Geschichte der Krimtataren. mehr

  • Gowre, eine Jesidin, im Lager für Binnenvertriebene Dohuk.

    UN-Kommission: “Der Völkermord an den Jesiden dauert an”

    Ein jüngst veröffentlichter Bericht der Vereinten Nationen verurteilt die Verbrechen der Terrormiliz “Islamischer Staat” an den Jesiden als Völkermord. Dieser Völkermord sowie Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit begannen mit dem Einmarsch der Terrormiliz im irakischen Sindschar-Gebirge 2014 und dauern noch immer an. Nun ist es an den Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen, dringend Schritte zum Schutz der religiösen Minderheit im Irak und Syrien einzuleiten und einer Straflosigkeit für die grausamen Verbrechen entgegenzuwirken. mehr

  • © UN Photo/Martine Perret

    Feminist Foreign Policy – für ein neues Paradigma für nachhaltigen Frieden?

    Terror, Konflikte und zunehmender Nationalismus - auch 2016 kommt die Welt nicht zur Ruhe. Was ist radikal genug um traditionelle Außenpolitik zu transformieren und nachhaltigen Frieden weltweit zu fördern? Kristina Lunz argumentiert in einem Meinungsbeitrag, dass internationale Politik feministischer werden muss. Die Wahl Schwedens, dessen Außenministerin Margot Wallström eine ‚feminist foreign policy’ verkündet hat, in den UN-Sicherheitsrat sieht sie als ein Zeichen der Hoffnung. mehr

  • Mahi, acht Jahre, aus Syrien in einer Berliner Flüchtlingseinrichtung © UNICEF/DT2016-45763/Ashley Gilbertson / VII Photo

    Zur Lage von Flüchtlingskindern in Deutschland

    Im vergangenen Jahr kamen circa 300 000 Flüchtlingskinder in Deutschland an – jeder dritte Flüchtling ist ein Kind. Die soeben erschienene UNICEF-Studie Lagebericht zur Situation der Flüchtlingskinder in Deutschland zeigt auf: Flüchtlignskinder haben oft keinen Zugang zu adäquater Gesundheitsversorgung oder der oft dringend nötigen psychosozialen Betreuung. Die Wartezeiten in den Erstaufnahmezentren liegt derzeit im Durchschnitt bei sechs Monaten, viel zu lang für Kinder, die oft auf der Flucht Schreckliches erlebt haben und die, wie alle Kinder, ein Recht auf ein „normales“, umsorgtes Leben haben. mehr