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Alle Meldungen im Überblick


  • Ein Mann sitzt in Anzug vor einem Mikrofon an einem Tisch. Hinter ihm sieht man eine UN-Flagge.

    UN-Kommission in Deutschland: „Tief besorgt um die Situation von Menschen mit afrikanischer Abstammung“

    Eine UN-Kommission äußerte sich nach Deutschlandreise „tief besorgt um die Menschenrechtssituation von Menschen mit afrikanischer Abstammung in Deutschland“. Trotz bisheriger Bemühungen und Erfolge muss Deutschland entschieden mehr tun, um rassistische Diskriminierung zu beseitigen. mehr

  • Die Jugendbeobachterinnen der DGVN mit UN Assistant Secretary-General und Deputy Executive Director von UN Women Lakshmi Puri

    Die DGVN-Jugendbeobachterinnen bei der 61. UN-Frauenrechtskommission und dem Jugendforum

    Dieses Jahr schickte die DGVN erstmalig zwei Jugendbeobachterinnen zur 61. Frauenrechts-kommission und zum vorgeschalteten Jugendforum. Als Jugendvertreterinnen wurden Tiaji Sio und Eva Ritte für eine Woche nach New York geschickt. Sie berichten von ihren Erlebnissen. mehr

  • Zwei Kinder und ein Säugling befinden sich in einem geziegelten Unterkunft und schauen in die Kamera

    Schutzlos ausgeliefert- Kinder und Frauen auf der Flucht

    Ein neuer Bericht des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen (UNICEF) veranschaulicht beispielhaft die Schutzlosigkeit von Kindern und Frauen auf der Flucht. Nach Schätzungen von UNICEF werden allein auf der Flucht- und Migrationsroute aus der Subsahara über Libyen nach Europa drei Viertel aller flüchtenden Kinder Opfer von Gewalt, Bedrohungen oder Aggressionen durch Erwachsene. Fast die Hälfte aller Frauen auf dieser Route wird Opfer von sexualisierter Gewalt oder sexuellem Missbrauch. UNICEF warnt, dass die Dunkelziffer weitaus höher liegen könnte. mehr

  • Hände, die auf einer Computertastatur tippen

    Menschenrechte online – Meinungsfreiheit und -förderung

    Informations- und Kommunikations- technologien im Internet bringen neue Herausforderungen für den Schutz der Meinungsfreiheit mit sich. Der breite, grenzüberschreitende und schnelle Austausch von Meinungen und Berichten wird von Internetzensur bedroht. Um Kontrolle über Diskurse zu erlangen, greifen Regierungen zunehmend darauf zurück, ihrer Bevölkerung den Zugang zu bestimmten Teilen des Internets, wie sozialen Medien, zu sperren und schränken sie damit in ihrem Recht auf Meinungsfreiheit ein. Ein freies und allen zugängliches Internet kann aber auch andere Menschenrechte fördern und weltweite Entwicklungsziele stärken. mehr

  • Eine Schar von weißen Tauben auf einem Platz in einem afghanische Park startet und sitzt teilweise. Im Hintergrund kniet ein kleiner Junge.

    Frieden – Ein neues Menschenrecht?

    Insbesondere zu jedem Jahreswechsel wird der Wunsch nach Frieden zum geflügelten Wort, das immer wieder vorgetragen und mit der Hoffnung verbunden wird, dass das neue Jahr ein friedlicheres werden möge. Zeitgleich haben die Vereinten Nationen, kurz vor dem Jahreswechsel 2016/2017 während ihrer 71. Generalversammlung eine Erklärung zum Recht auf Frieden verabschiedet. Doch das Recht auf Frieden ist generell und in seiner jetzt verabschiedeten Form nicht unumstritten. Während manche seine Umsetzung feiern, zweifeln andere die Tragweite des Rechtes und seine Implikationen an. Der Prozess zur Verabschiedung bietet auch einen spannenden Einblick in den Entwicklungsprozess von Menschenrechten. mehr

  • Das Logo der Vereinten Nationen zum Menschenrechtstag 2016. Zwei gezeichnete Figuren geben sich ein sogenanntes High five

    50. Jubiläum der UN-Menschenrechtspakte (Teil III): Die Zivilgesellschaft unter Druck

    Der dritte und letzte Teil unserer Serie zum 50. Jahrestag der Verabschiedung des Sozial- und Zivilpaktes (16.12.) und dem Tag der Menschenrechte (10.12.) beleuchtet die Rolle der Zivilgesellschaft im UN-Menschenrechtsschutz. Obwohl die Zivilgesellschaft einen festen Platz im Staatenverbund der Vereinten Nationen eingenommen hat und unter gesondertem Schutz der Pakte steht, gerät sie weltweit zunehmend unter Druck. Das ist besonders besorgniserregend, da aktive und wachsame Zivilgesellschaften für eine umfassende Umsetzung der Menschenrechte unentbehrlich sind. mehr

  • Zwei gezeichnete Figuren mit orangenen Umrandungen klatschen sich stehend ab. Daneben steht das Motto des Menschenrechtstages 2016

    50. Jubiläum der UN-Menschenrechtspakte (Teil II): Die Bedeutung der Pakte

    Zum 50. Jahrestag der Verabschiedung des Sozial- und Zivilpaktes (16.12.) veröffentlichen wir heute den zweiten Teil unserer Serie zum Jubiläum der Pakte und dem Tag der Menschenrechte (10.12.). Dr. Beate Wagner setzt sich in ihrem zweiten Beitrag mit der Bewertung der UN-Pakte auseinander und liefert einen detaillierten Blick in die Vertragspraxis. Die Serie beleuchtet die Entstehungsgeschichte, Bedeutung und Fortentwicklung der beiden bisher bedeutendsten und gleichzeitig grundlegendsten UN-Menschenrechtspakte sowie die Rolle der Zivilgesellschaft im Umsetzungsprozess dieser Übereinkommen. mehr

  • zwei gezeichnete Figuren geben sich ein "high five". Dazu der englische Schriftzug "Stehen Sie heute auf die Rechte eines anderen Menschen. Tag der Menschenrechte 2016".

    50. Jubiläum der UN-Menschenrechtspakte (Teil I): Der Sozialpakt - Rechte zweiter Klasse?

    Anlässlich des Tages der Menschenrechte (10. Dezember) und dem 50. Jubiläum des Sozial- und Zivilpakts veröffentlichen wir eine Serie von drei Artikeln zur Entstehungsgeschichte, Bedeutung und Fortentwicklung der beiden bisher bedeutendsten und gleichzeitig grundlegendsten UN-Menschenrechtspakte sowie die Rolle der Zivilgesellschaft im Umsetzungsprozess dieser Übereinkommen. In unserem ersten Artikel beleuchtet Dr. Beate Wagner die unterschiedliche Wertung des Zivil- und Sozialpaktes und plädiert für eine Ratifikation des Individualbeschwerdeverfahrens zum Sozialpakt durch die Bundesrepublik Deutschland. mehr

  • Eine Gruppe von VN-Mitarbeitenden hält ein Transparent mit den Worten "Toilets save lives".

    Mehr Lärm fürs stille Örtchen: Menschenrecht auf Wasser und Sanitärversorgung

    Menschenrechte befassen sich nicht nur mit der körperlichen und seelischen Unversehrtheit jeder einzelnen Person. Sie werden auch zunehmend umfassender verstanden und auf alltägliche Bedürfnisse, auch materieller Art bezogen. So wurde in einer Resolution der VN-Generalversammlung im Juli 2010 das Menschenrecht auf Wasser und Sanitärversorgung formell anerkannt. Während beide von großer Wichtigkeit sind, liegt der Fokus in der Politikgestaltung auf Ersterem und das Recht auf Sanitärversorgung erfährt nicht die benötigte Aufmerksamkeit. Dabei geht es um nichts Geringeres, als die Möglichkeit, würdevoll, physisch sicher und gesundheitlich unbedenklich die eigene Notdurft verrichten zu können. mehr

  • Drei Mitglieder des rassistischen Ku-Klux-Klans in ihren weißen Roben mit durch Haubenmützen verdeckten Gesichtern stehen vor einem brennenden Kreuz.

    Die Hasskriminalität ist mainstream geworden

    In der Woche nach dem Brexit-Referendum im Juni 2016 berichtete die britische Polizei über einen rapiden Anstieg von sogenannten Hassdelikten. Die Vereinten Nationen äußerten in Folge dessen ihre Beunruhigung über die auf religiöse und sexuelle Minderheiten sowie auf Menschen mit Migrationshintergund gerichteten Angriffe in Großbritannien. Diese Ereignisse im Vereinigten Königreich sind jedoch weder ein Sonderfall noch eine Ausnahme. Nach Angaben des deutschen Bundesministeriums des Innern ist die Zahl der Hassdelikte in Deutschland im Jahr 2015 im Vergleich zum Vorjahr um 77% gestiegen. „Hass ist mainstream geworden. Die Wände und die Barrieren kehren zurück.“- warnte jüngst der Hohe Kommissar der Vereinten Nationen für Menschenrechte, Zeid Ra'ad Al Hussein. mehr