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Alle Meldungen im Überblick


  • Schild "International Tribunal on Evictions"

    Wohnraum sichern, Zwangsräumungen und Vertreibung verhindern

    Das Recht auf angemessenen und bezahlbaren Wohnraum stand im Mittelpunkt des diesjährigen „World Habitat Day“ am 2. Oktober. Der Tag soll zu konkreten Initiativen in Hinblick auf das Ziel für nachhaltige Entwicklung 11.1 anregen, bis 2030 den Zugang zu angemessenem, sicherem und bezahlbarem Wohnraum und zur Grundversorgung für alle sicherzustellen. Eine solche Initiative ist das internationale Tribunal zu Vertreibungen, dass Ende September in Venedig stattfand. mehr

  • Ein junger Mann sitzt vor einer blauen Metallgitterbarriere alleine und liest gedankenverloren die Zeitung.

    Schutz von Journalisten und Journalistinnen: Deutschland übernimmt Vorreiterrolle

    Am 22. September wurde Shantanu Bhowmick während einer Demonstration getötet. Er ist einer von dreizehn Journalist*innen, die seit Anfang August 2017 ermordet wurden und einer von 867 Getöteten seit 2006. Dies zeigt: Journalist*innen brauchen mehr Schutz. Nach zahlreichen UN-Initiativen war es nun der 18. Deutsche Bundestag, der in Kooperation mit der Zivilgesellschaft, konkretere Schutzmaßnahmen forderte und vorschlug einen Sonderbeauftragten der Vereinten Nationen zum Schutz von Journalist*innen einzusetzen. Damit nimmt er international eine Vorreiterrolle ein. Nun wird es an der neuen Bundesregierung liegen, für das Vorhaben bei den anderen Mitgliedsstaaten zu werben und sich an der Umsetzung zu beteiligen. mehr

  • Auf dem Bild sind Kinder zu sehen, die sich auf einem kleinen staubigen Gang in einem Flüchtlingscamp aufhalten.

    Verfolgte Rohingya: Lage in Myanmar eskaliert

    Die muslimischen Rohingya leben am Rande der Gesellschaft. Im buddhistisch geprägten Myanmar leiden sie seit Jahrzehnten unter Verfolgung und Unterdrückung. Derzeit eskaliert die Lage erneut. mehr

  • Logo der 10-Jahres Feier der Erklärung, ©UN

    Öl-Verträge in Peru bedrohen die Rechte der indigenen Bevölkerung

    Am 8. August, dem Internationalen Tag der indigenen Bevölkerungen der Welt, jährte sich zum zehnten Mal die Annahme der Erklärung der Vereinten Nationen über die Rechte der indigenen Völker. Noch immer ist der Schutz der Indigenen jedoch nicht umfassend gewährleistet. In Peru, einem Land mit 40 Prozent indigener Bevölkerung, sind ihre Rechte durch wirtschaftliche Interessen bedroht. In Verhandlungen zu Öl-Verträgen wurden die betroffenen Indigenen, entgegen der Erklärung, nicht einbezogen, obwohl die verheerenden Umweltauswirkungen sie in besonderem Maße betreffen. Eine VN-Delegation hat die Umstände vor Ort untersucht und fordert nun konkrete Änderungen. mehr

  • Zu sehen sind Briefmarken in Nahaufnahme. Auf der Briefmarke sind zwei nicht einem Geschlecht zuzuordende Personen zu erkennen, die sich von unten nach oben anschauen und am Kopf berühren.

    Making Intersex Visible - The Role of the United Nations

    The UN is leading a global campaign to stamp out human rights violations against intersex people and achieve equality. The first step for the UN is to promote the visibility of intersex people. The question remains how equality for intersex people can be achieved in a world where intersex currently exists between the binary of female and male. Is it not binaries such as these that must first be tackled before equality can be taken seriously? mehr

  • Ein Junge hält die Hand seines Vater in der zerstörten syrischen Stadt Homs. UN-Foto: Diab / UNHCR

    UN-Ermittlungsverfahren gegen syrische Kriegsverbrecher

    Generalsekretär António Guterres hat Catherine Marchi-Uhel als Leiterin des internationalen, unparteiischen und unabhängigen Untersuchungsverfahrens zur Ermittlung schwerer Verbrechen im syrischen Bürgerkrieg ernannt. Die UN-Generalversammlung hatte das Verfahren im Dezember 2016 eingeleitet. mehr

  • Nikki Haley, die Botschafterin der USA bei den Vereinten Nationen sitzt an einem Pult und spricht in ein Mikro. Im Hintergrund sitzen weitere Abgeordnete.

    Unglaubwürdig und voreingenommen? Die USA prüfen den Austritt aus dem UN-Menschenrechtsrat

    Kaum sind die USA wieder Mitglied im Menschenrechtsrat, drohen sie ihn schon wieder zu verlassen. Mit diesem Schritt wollen sie vor allem gegen die „Voreingenommenheit gegenüber Israel“, gegen die Zusammensetzung und gegen den Wahlmodus der Mitglieder protestieren. Die Kritikpunkte sind nicht vollständig von der Hand zu weisen. Einen Austritt legitimieren sie jedoch nicht. mehr

  • © UN Photo/Kibae Park

    Brauchen Kleinbauern eigene Rechte – und wenn ja, welche?

    Seit Oktober 2012 beschäftigt sich der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen mit einer heiklen Frage: Haben und brauchen Bauern weltweit andere Rechte als der Rest der Menschheit? Besonders vulnerable Gruppen wie Frauen, Kinder und ethnische Minderheiten schützen die Vereinten Nationen bereits mit spezifischen Interpretationen der universellen Menschenrechte. Im Mai wurde in Genf nun zum vierten Mal über eine ähnliche Regelung für die Rechte der Bauern beraten. Der Agrarökonom Michael Brüntrup durchleuchtet in der jüngsten Ausgabe der Aktuellen Kolumne des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik den Entwurfstext. mehr

  • Ein afghanischer Mann steht in einem sonnenbestrahlten Weizenfeld und hat ein Bündel geernteten Weizen auf der Schulter

    Menschenrechte in der Landwirtschaft: mehr Schutz von Bäuerinnen und Bauern notwendig!

    Sie werden diskriminiert und marginalisiert: die Menschen, die ein Drittel der Welt ernähren, sind laut den Vereinte Nationen überproportional oft von Hunger und Armut betroffen. Die Nichtregierungsorganisation FIAN schätzt, dass 80 Prozent aller Hungernden in ländlichen Regionen leben. Davon sind rund die Hälfte in der kleinbäuerlichen Landwirtschaft tätig – die Ernährungsquelle für fast 2 Milliarden Menschen. Deshalb kämpfen Menschenrechtsorganisationen seit über einem Jahrzehnt für eine Erklärung der Vereinten Nationen zum Schutz von Kleinbäuer*innen und anderen Menschen, die in ländlichen Regionen arbeiten. Die Verabschiedung dieser Erklärung ist aktuell wieder wahrscheinlicher und ihr Aushandlungsprozess beispielhaft für die Genese einer Menschenrechtserklärung. mehr

  • Eine Frau in Armeeuniform steht vor einem Krankenwagen. Im Hintergrund sind zwei männliche Kollegen zu sehen.

    Friedenssicherung: Menschenrechtsschutz durch Frauen

    Frauen sind in den Friedens- sicherungsmissionen der Vereinten Nationen immer noch sehr stark unterrepräsentiert. In den 16 Friedensmissionen weltweit sind insgesamt mehr als 113.000 Menschen beschäftigt. Davon sind gerade einmal rund 7.700 weibliche Peacekeeper*innen, sowohl in Uniform, als auch zivil. Und das, obwohl die Bedeutung von Frauen für Friedensmissionen vielfach belegt und oft gefordert wird. Insbesondere für die Förderung der Menschenrechte können Frauen im Einsatz mehr Gruppen der Gesellschaft erreichen als ihre männlichen Kollegen. Während sich die Anzahl an Frauen im Einsatz zwar in den letzten 20 Jahren langsam erhöht hat, ist ein echter Wandel aber noch nicht in Sicht. mehr