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Alle Meldungen im Überblick


  • Beschädigtes Auto mit UN-Aufschrift

    Humanitäre Hilfe in Syrien: Vereinte Nationen im „Aid Dilemma“

    Die Vereinten Nationen haben für das Jahr 2016 mit drei Milliarden US Dollar einen Großteil der Hilfsgelder für Syrien verwaltet. Dies entspricht 42% der Mittel, die benötigt werden. Seit Ausbruch des Krieges in Syrien leisten die Vereinten Nationen über UNHCR, WFP und WHO Humanitäre Hilfe an die notleidende Zivilbevölkerung. Dabei bewegen sie sich ständig in einem Spannungsumfeld um die Frage, wie diese Hilfe möglichst effektiv erbracht werden soll. Denn ein Großteil der Gelder bzw. Hilfslieferungen kann nur mit Zustimmung des syrischen Regimes oder von ihm autorisierter Organisationen geliefert werden. mehr

  • Hand, die aus Zellentür herausschaut

    Menschenrechtsverletzungen in Gefängnissen

    Die kürzlich aufgedeckten Menschenrechts- verletzungen von Minderjährigen in australischen Haftanstalten sind kein Einzelfall. Misshandlungen in Gefängnissen gehören weltweit zum grausamen Alltag. Menschen, die mit Freiheitsentzug bestraft werden, müssen deshalb vor Übergriffen auf ihre Person beschützt werden. Als Gefangene stehen sie meist in kompletter Abhängigkeit zu anderen Menschen, was sie besonders schutzbedürftig macht. Die Vereinten Nationen haben deshalb entsprechende Grundsätze und Regeln verabschiedet. Darunter auch die „Nelson Mandela Regeln“, die erst im vergangenen Jahr überarbeitet wurden und nun umfassender implementiert werden sollen. mehr

  • Die Deportation der Krimtataren. Das Bild von Rustem Eminow

    Krimtataren weiter unter Druck

    Im März 2014 wurde die Halbinsel Krim völkerrechtswidrig von Russland annektiert. Im gleichen Monat hat die UN-General- versammlung mit der Resolution 68/262 ausdrücklich die territoriale Integrität der Ukraine und die Ungültigkeit des Krim-Referendums unterstrichen. Diese Bemühungen der internationalen Staatengemeinschaft reichten jedoch nicht aus, um die Annektion zu beenden. Die indigene Bevölkerung der Krim ist seitdem zunehmend Menschenrechtsverletzungen ausgesetzt. Nicht zum ersten Mal in der Geschichte der Krimtataren. mehr

  • Eine Jesidin mit weißem Koptuch ist im Profil zu sehen. Sie hält eine Hand die aus dem Schatten greift

    UN-Kommission: “Der Völkermord an den Jesiden dauert an”

    Ein jüngst veröffentlichter Bericht der Vereinten Nationen verurteilt die Verbrechen der Terrormiliz “Islamischer Staat” an den Jesiden als Völkermord. Dieser Völkermord sowie Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit begannen mit dem Einmarsch der Terrormiliz im irakischen Sindschar-Gebirge 2014 und dauern noch immer an. Nun ist es an den Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen, dringend Schritte zum Schutz der religiösen Minderheit im Irak und Syrien einzuleiten und einer Straflosigkeit für die grausamen Verbrechen entgegenzuwirken. mehr

  • © UN Photo/Martine Perret

    Feminist Foreign Policy – für ein neues Paradigma für nachhaltigen Frieden?

    Terror, Konflikte und zunehmender Nationalismus - auch 2016 kommt die Welt nicht zur Ruhe. Was ist radikal genug um traditionelle Außenpolitik zu transformieren und nachhaltigen Frieden weltweit zu fördern? Kristina Lunz argumentiert in einem Meinungsbeitrag, dass internationale Politik feministischer werden muss. Die Wahl Schwedens, dessen Außenministerin Margot Wallström eine ‚feminist foreign policy’ verkündet hat, in den UN-Sicherheitsrat sieht sie als ein Zeichen der Hoffnung. mehr

  • Mahi, acht Jahre, aus Syrien in einer Berliner Flüchtlingseinrichtung © UNICEF/DT2016-45763/Ashley Gilbertson / VII Photo

    Zur Lage von Flüchtlingskindern in Deutschland

    Im vergangenen Jahr kamen circa 300 000 Flüchtlingskinder in Deutschland an – jeder dritte Flüchtling ist ein Kind. Die soeben erschienene UNICEF-Studie Lagebericht zur Situation der Flüchtlingskinder in Deutschland zeigt auf: Flüchtlignskinder haben oft keinen Zugang zu adäquater Gesundheitsversorgung oder der oft dringend nötigen psychosozialen Betreuung. Die Wartezeiten in den Erstaufnahmezentren liegt derzeit im Durchschnitt bei sechs Monaten, viel zu lang für Kinder, die oft auf der Flucht Schreckliches erlebt haben und die, wie alle Kinder, ein Recht auf ein „normales“, umsorgtes Leben haben. mehr

  • © UNHCR

    Weltflüchtlingstag: Langfristig, mühsam, ohne Erfolgsgarantie – und doch notwendig: Die „Bekämpfung“ von Fluchtursachen

    Der heutige Weltflüchtlingstag kommt mit einem neuen traurigen Rekord daher: Ende 2015 waren laut UNHCR 65 Millionen Menschen weltweit auf der Flucht – so viele wie nie zuvor. Trotz stark gestiegener Flüchtlingszahlen in Deutschland und Europa bleibt die so genannte globale Flüchtlingskrise vor allem eine Krise der armen Länder dieser Welt. Benjamin Schraven und Jörn Grävingholt unterstreichen in der "Aktuellen Kolumne" vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE) die Notwendigkeit einer effektiven Bekämpfung von Fluchtursachen. mehr

  • Eine Mensch drückt seinen Fingerabdruck auf ein Formular um sich als Wähler registrieren zu lassen. Nur die Finger sind abgelichtet.

    Staatenlos unter Nationalstaaten

    Nach Schätzungen des UNHCR sind weltweit ca. 10 Millionen Menschen staatenlos. Durch Lücken oder Diskriminierungen in nationaler Gesetzgebung werden sie von der Erlangung einer Staatsbürgerschaft, einem grundlegenden Menschenrecht, abgehalten. Für die Betroffenen bedeutet dies gravierende Einschränkungen in ihrem Alltag. Unter dem Kampagnentitel „I Belong“ möchte das UNHCR deshalb das Problem der Staatenlosigkeit bis zum Jahr 2024 beenden. mehr

  • In der Abenddämmerung stehen Zelte des UNHCR in einem Flüchtlingslager in Jordanien. Dazwischen spielen Kinder umher.

    Eine Wende im Flüchtlingsschutz der Vereinten Nationen?

    Die Ungleichverteilung ist gewaltig. Im Jahr 2014 kamen drei viertel aller Flüchtlinge weltweit aus nur elf Staaten und nur sieben Staaten alleine beherbergten fünfzig Prozent aller Flüchtlinge. Die Trends haben sich nach Angaben des UNHCR auch 2015 fortgesetzt. Der UN-Generalsekretär Ban Ki-moon fordert deshalb eine gerechtere Verteilung von Flüchtlingen auf die Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen und betont die Notwendigkeit multilateralen Handelns zur Lösung der Flüchtlingsproblematik. Eine Plenartagung der UN-Generalversammlung im September soll nun den möglichen Anstoß für einen neuen globalen Pakt geben. mehr

  • (c) Birgit Betzelt/DIMR

    Menschenrechte: Materialien für die Bildungsarbeit mit Jugendlichen und Erwachsenen

    Das Deutsche Institut für Menschenrechte hat jüngst Materialien für die Menschen- rechtsbildung von Jugendlichen und Erwachsenen veröffentlicht. "Menschenrechtsbildung ist grundlegend für die Verwirklichung der Menschenrechte, weltweit und im eigenen Land: Durch Wissensvermittlung, Sensibilisierung und Aufzeigen von Handlungsoptionen werden Menschen darin bestärkt, sich für Menschenrechte einzusetzen", erklärte Sandra Reitz, Leiterin der Abteilung Menschenrechtsbildung anlässlich der Veröffentlichung. mehr