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Alle Meldungen im Überblick


  • Eine Gruppe von VN-Mitarbeitenden hält ein Transparent mit den Worten "Toilets save lives".

    Mehr Lärm fürs stille Örtchen: Menschenrecht auf Wasser und Sanitärversorgung

    Menschenrechte befassen sich nicht nur mit der körperlichen und seelischen Unversehrtheit jeder einzelnen Person. Sie werden auch zunehmend umfassender verstanden und auf alltägliche Bedürfnisse, auch materieller Art bezogen. So wurde in einer Resolution der VN-Generalversammlung im Juli 2010 das Menschenrecht auf Wasser und Sanitärversorgung formell anerkannt. Während beide von großer Wichtigkeit sind, liegt der Fokus in der Politikgestaltung auf Ersterem und das Recht auf Sanitärversorgung erfährt nicht die benötigte Aufmerksamkeit. Dabei geht es um nichts Geringeres, als die Möglichkeit, würdevoll, physisch sicher und gesundheitlich unbedenklich die eigene Notdurft verrichten zu können. mehr

  • Drei Mitglieder des rassistischen Ku-Klux-Klans in ihren weißen Roben mit durch Haubenmützen verdeckten Gesichtern stehen vor einem brennenden Kreuz.

    Die Hasskriminalität ist mainstream geworden

    In der Woche nach dem Brexit-Referendum im Juni 2016 berichtete die britische Polizei über einen rapiden Anstieg von sogenannten Hassdelikten. Die Vereinten Nationen äußerten in Folge dessen ihre Beunruhigung über die auf religiöse und sexuelle Minderheiten sowie auf Menschen mit Migrationshintergund gerichteten Angriffe in Großbritannien. Diese Ereignisse im Vereinigten Königreich sind jedoch weder ein Sonderfall noch eine Ausnahme. Nach Angaben des deutschen Bundesministeriums des Innern ist die Zahl der Hassdelikte in Deutschland im Jahr 2015 im Vergleich zum Vorjahr um 77% gestiegen. „Hass ist mainstream geworden. Die Wände und die Barrieren kehren zurück.“- warnte jüngst der Hohe Kommissar der Vereinten Nationen für Menschenrechte, Zeid Ra'ad Al Hussein. mehr

  • Diane Nelson vor einem Banner von Wonder Women bei einer Pressekonferenz.

    Vereinte Nationen berufen Wonder Woman ins Team

    In einer feierlichen Zeremonie im Oktober 2016 haben die Vereinten Nationen die Superheldin Wonder Woman zur Ehrenbotschafterin für die Ermächtigung von Frauen und Mädchen ernannt (engl.: Honorary Ambassador for the Empowerment of Women and Girls). Im Einklang mit den VN-Nachhaltigkeitszielen (Sustainable Development Goals), insbesondere dem Ziel 5, soll die Kampagne um Wonder Woman dazu beitragen, Geschlechtergerechtigkeit und Selbstbestimmung für alle Frauen und Mädchen bis zum Jahr 2030 zu erreichen. mehr

  • Der Einschlagsort einer Bombe ist zu sehen. Komplett ausgebrannte Autos, verkohlte Rest und schwarze Erde, Trümmer. Dazwischen stehen einige Männer.

    Jemen: Saudi-Arabien blockiert weiter Untersuchung von Kriegsverbrechen

    Mit einem schweren Luftangriff der von Saudi-Arabien geführten Koalition auf eine Trauerfeier erreichte der Krieg im Jemen einen weiteren tragischen Höhepunkt. Nun sollen 72 Stunden Waffenruhe herrschen. Es besteht die vage Hoffnung, dass diese verlängert werden könnte, um erneuten Friedensgesprächen den Weg zu bahnen. Eine unabhängige Untersuchung der möglichen Kriegsverbrechen und Menschenrechtsverletzungen im Jemen durch die Vereinten Nationen ist, trotz Bemühungen des Hohen Kommissars für Menschenrechte, jedoch noch nicht in Sicht. Denn Saudi-Arabien blockiert das Vorhaben im UN-Menschenrechtsrat. Menschenrechtsorganisationen fordern nicht nur deshalb einen Ausschluss Saudi-Arabiens aus dem Rat. mehr

  • © UN Photo (refugeesmigrants.un.org)

    Der UN-Gipfel zu Flucht und Migration: Warme Worte – und sonst?

    In ihrer beim jüngsten Gipfel zu Flucht und Migration beschlossenen „New Yorker Erklärung“ bekennen sich die UN-Mitgliedsstaaten zu einer Unterstützung der Staaten, die viele Flüchtlinge aufnehmen, einem besseren Schutz der Rechte von Flüchtlingen und Migranten sowie verbesserten Integrationsmaßnahmen – freilich ohne rechtliche Verbindlichkeit. Kritiker betrachten den UN-Gipfel deshalb lediglich als einen „Gipfel der warmen Worte“. Doch es gibt erste kleine Schritte für eine bessere globale Steuerung von Flucht und Migration, sagen Jörn Grävingholt und Benjamin Schraven vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik. mehr

  • Der Blick fällt auf den Saal der Generalversammlung in New York. Die Abgeordneten sind von hinten zu sehen. In der Mite das Rednerpult mit dem großen Logo der UN darüber thronend. Drei Personen sitzen daran. Auf den Bildschrimen im Saal ist Ban Ki-moon

    Noch kein Pakt aber schon eine Erklärung - UN Gipfel über Flüchtlinge und Migration

    Zum ersten Mal in ihrer Geschichte hielten die Vereinten Nationen am 19. September 2016 ein Gipfeltreffen zum Thema Flucht und Migration ab. Die 193 Mitgliedstaaten einigten sich angesichts der höchsten Flüchtlingszahlen seit dem Zweiten Weltkrieg auf die „New Yorker Erklärung“ zum Umgang mit Flüchtlingen und Migration. Diese soll einen zweijährigen Aushandlungsprozess für einen Globalen Pakt für Flüchtlinge einerseits und einen Pakt für sichere, geordnete und reguläre Migration andererseits anstoßen. Doch schon jetzt wird Kritik laut. mehr

  • Gabriele Köhler, DGVN-Vorstandsmitglied

    Wessen Flüchtlingskrise?

    Zum ersten Mal in ihrer Geschichte trifft sich die UN-General-versammlung zu einem Gipfel zur Lage von Flüchtenden und Migrantinnen und Migranten: Lesen Sie dazu einen Meinungsbeitrag von DGVN-Vorstands-mitglied Gabriele Köhler. mehr

  • Beschädigtes Auto mit UN-Aufschrift

    Humanitäre Hilfe in Syrien: Vereinte Nationen im „Aid Dilemma“

    Die Vereinten Nationen haben für das Jahr 2016 mit drei Milliarden US Dollar einen Großteil der Hilfsgelder für Syrien verwaltet. Dies entspricht 42% der Mittel, die benötigt werden. Seit Ausbruch des Krieges in Syrien leisten die Vereinten Nationen über UNHCR, WFP und WHO Humanitäre Hilfe an die notleidende Zivilbevölkerung. Dabei bewegen sie sich ständig in einem Spannungsumfeld um die Frage, wie diese Hilfe möglichst effektiv erbracht werden soll. Denn ein Großteil der Gelder bzw. Hilfslieferungen kann nur mit Zustimmung des syrischen Regimes oder von ihm autorisierter Organisationen geliefert werden. mehr

  • Hand, die aus Zellentür herausschaut

    Menschenrechtsverletzungen in Gefängnissen

    Die kürzlich aufgedeckten Menschenrechts- verletzungen von Minderjährigen in australischen Haftanstalten sind kein Einzelfall. Misshandlungen in Gefängnissen gehören weltweit zum grausamen Alltag. Menschen, die mit Freiheitsentzug bestraft werden, müssen deshalb vor Übergriffen auf ihre Person beschützt werden. Als Gefangene stehen sie meist in kompletter Abhängigkeit zu anderen Menschen, was sie besonders schutzbedürftig macht. Die Vereinten Nationen haben deshalb entsprechende Grundsätze und Regeln verabschiedet. Darunter auch die „Nelson Mandela Regeln“, die erst im vergangenen Jahr überarbeitet wurden und nun umfassender implementiert werden sollen. mehr

  • Die Deportation der Krimtataren. Das Bild von Rustem Eminow

    Krimtataren weiter unter Druck

    Im März 2014 wurde die Halbinsel Krim völkerrechtswidrig von Russland annektiert. Im gleichen Monat hat die UN-General- versammlung mit der Resolution 68/262 ausdrücklich die territoriale Integrität der Ukraine und die Ungültigkeit des Krim-Referendums unterstrichen. Diese Bemühungen der internationalen Staatengemeinschaft reichten jedoch nicht aus, um die Annektion zu beenden. Die indigene Bevölkerung der Krim ist seitdem zunehmend Menschenrechtsverletzungen ausgesetzt. Nicht zum ersten Mal in der Geschichte der Krimtataren. mehr