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Alle Meldungen im Überblick


  • Viele Kinder stehen dicht beieinander und lachen und winken in die Kamera

    Koalitionsvertrag 2018: Kinderrechte im Grundgesetz

    Mehr als 25 Jahre nachdem die UN- Kinderrechts- konvention von Deutschland unterzeichnet wurde, sollen Kinderrechte nun im Grundgesetz verankert werden. Dies sieht der Entwurf des Koalitionsvertrags 2018 vor. Für diejenigen, die sich seit Jahrzehnten für die vollständige Umsetzung der Kinderrechte in Deutschland einsetzen, ist die Aufnahme von Kinderrechten ins Grundgesetz ein längst fälliger Schritt zur Stärkung der Rechtsposition von Kindern. Die jüngst wieder entbrannte Debatte darüber zeigt allerdings, dass ein breiteres gesellschaftliches Bewusstsein für die Bedeutung der Förderung von Kinderrechten in Deutschland geschaffen werden muss. mehr

  • Erfolge und Herausforderungen im Kampf gegen Kindersoldaten

    Der globale Aktionstag Red Hand Day macht seit 2002 jedes Jahr am 12. Februar auf das Schicksal der vielen Kindersoldaten aufmerksam. Bislang wurden schon über 450.000 rote Handabdrücke gesammelt. Das Thema wurde so in den letzten Jahren nicht nur in der Öffentlichkeit immer präsenter, sondern auch auf der politischen Agenda der Nationalstaaten und der Vereinten Nationen. Doch trotz UN- Resolutionen, der Einrichtung eines UN- Ausschusses und der wichtigen Arbeit von Hilfsorganisationen besteht immer noch viel Handlungsbedarf. mehr

  • Eine Arbeiterin steht mit Mundschutz an einer Nähmaschine und arbeitet mit Textilien.

    Unternehmen und Menschenrechte – Zögerliche Umsetzung der UN-Leitprinzipien

    Im Dezember 2016 legte Deutschland seinen Nationalen Aktionsplan zur Umsetzung der Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte der Vereinten Nationen vor. Das bisher eher zögerliche Engagement in der EU gibt allerdings Anlass zur Sorge. mehr

  • Menschenmenge von Migrantinnen und Migranten

    "Making Migration Work for All": Bericht des UN-Generalsekretärs

    UN-Generalsekretär António Guterres hat am 11. Januar 2018 seinen Bericht "Making Migration Work for All" vorgestellt. Der Bericht gilt als wichtige Grundlage für die Erarbeitung des Globalen Pakts für eine sichere, geordnete und reguläre Migration, der im Jahr 2018 beschlossen werden soll. Guterres unterstreicht in seinem Bericht, dass weltweite Mobilität trotz zahlreicher großer Herausforderungen grundsätzlich einen positiven Beitrag sowohl für Migrantinnen und Migranten als auch die Aufnahmeländer leisten kann. mehr

  • Eine Tonne wird mit Wasser aufgefüllt während viele Menschen und um ihn herum stehen und nach ihm greifen

    Das Menschenrecht auf Wasser auf dem Prüfstand

    Das Menschenrecht auf Wasser ist sieben Jahre alt geworden und die Vereinten Nationen nehmen das neue Jahr 2018 zum Anlass, seine Umsetzung zu überprüfen. Obwohl die Überprüfung noch nicht abgeschlossen ist, lässt ein Bericht der WHO und UNICEF bereits jetzt erahnen, dass noch ein weiter Weg vor den Mitgliedsstaaten liegt, bis alle Menschen Zugang zu sauberem Trinkwasser haben. Immerhin 71 Prozent der Weltbevölkerung verfügen bereits über diesen Zugang - ein Grund optimistisch zu sein. Doch es bleiben 844 Millionen Menschen, die über gar keinen Zugang verfügen. mehr

  • Menschengruppe auf einer Demonstration hält ein Banner mit der Aufschrift "Step it up for gender equality"

    Recognising Diversity in Gender

    On October 10, 2017, the German Federal Constitutional Court (Bundesverfassungs- gericht) ruled that law makers in Germany must create new legislation which either scraps gender entries altogether or allows another “positive gender entry” (a third gender) into civil status law. The latter option is considered the most likely choice by many, with the possibility of a third gender of “inter/diverse”. Other countries have approached the issue before. But along with the positive aspect of legal recognition being gained through the addition of a third gender category, shortcomings in legislative developments can also be found. mehr

  • Der hohe Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen, Filippo Grandi, besucht das Flüchtlingscamp Cox's Bazar für Rohingya-Flüchtlinge in Bangladesch. © UNHCR/Roger Arnold

    Zur Verfolgung und Vertreibung der Rohingya

    Der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen hat sich am 5. Dezember in einer Sondersitzung der Verfolgung und Vertreibung der Rohingya aus Myanmars Rakhine-Staat gewidmet. Eine einschlägige Resolution prangert die gravierenden Menschenrechtsverletzungen im Rakhine-Staat an. DGVN-Vorstandsmitglied Gabriele Köhler betrachtet die aktuellen Entwicklungen und die Situation der Rohingya. mehr

  • Auf einem Poster mit Menschen im Hintergrund steht "All human beings are born free & equal in dignity and rights".

    Alles Gute zum Geburtstag! Die AEMR beginnt ihr 70. Lebensjahr

    Am 10. Dezember feiern wir den Internationalen Tag der Menschenrechte. Dieses Jahr, 2017, beginnt an diesem Tag außerdem die einjährige Kampagne zum 70. Lebensjahr der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte (AEMR). mehr

  • Das Bild zeigt den Kriegsverbrecher Ratko Mladić bei seinem Prozess

    Kriegsverbrecher Ratko Mladić zu lebenslanger Haft verurteilt

    Der Internationale Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien hat den 74-jährigen Ex-General Mladić zu lebenslanger Haft verurteilt. Er wurde des Völkermordes, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen während des Bosnienkrieges schuldig gesprochen. Auch das Massaker von Srebrenica liegt in seiner Verantwortung. Mit dem Urteil endet das wohl wichtigste Kapitel der internationalen Strafgerichtsbarkeit seit den Nürnberger Prozessen. mehr

  • Verrostete Waffen liegen auf einem Stapel auf einem Tisch.

    Vergessene Konflikte bedeuten vergessene Opfer

    Der Begriff des „Vergessenen Konflikts“ begegnet uns an vielen Stellen. Regelmäßig taucht er in Berichten der Vereinten Nationen oder ihrer Sonderorganisationen, Organisationen Humanitärer Hilfe, Menschenrechtsorganisationen oder auch in der Presse auf. Die Absicht dahinter scheint klar: der Begriff soll deutlich machen, dass ein bestimmter Konflikt nicht die Aufmerksamkeit bekommt, die nötig wäre. Aber wer hat die Deutungshoheit darüber, einen Konflikt als vergessen zu deklarieren? Welche Initiativen gibt es, um Aufmerksamkeit zu generieren? Und welche Rolle spielen die Vereinten Nationen in diesem Diskurs? mehr