National Coalition

Netzwerk Kinderrechte

Nach der Ratifizierung der Kinderrechtskonvention durch Deutschland am 5. April 1992 wurde im Mai 1995 die „National Coalition für die Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland" nach dem Vorbild ähnlicher Bündnisse in anderen Ländern gegründet. Inzwischen sind in ihr mehr als 110 bundesweit tätige Organisationen und Initiativen zusammengeschlossen. Ihr Ziel ist es, die Kinderrechtskonvention in Deutschland bekannt zu machen und ihre Umsetzung aktiv voran zu treiben. Auf der Grundlage der „abschließenden Beobachtungen“ des Ausschusses für die Rechte des Kindes hat sich das Bündnis folgende weitere Themenschwerpunkte gesetzt: Einbindung des „Vorrangs des Kindeswohls“ in alle relevanten Gesetze und Regelungen, die Stärkung der Rechte von Flüchtlingskindern, die Verbreitung der Inhalte der Konvention in Kindertageseinrichtungen und Schulen sowie Monitoring. Die Vielfalt der Träger soll dabei die umfassende Umsetzung durch ein weitreichendes Informationsmanagement und Kooperation gegenüber politischen Verantwortlichen sichern. Mit Ablauf des Jahres 2013 endete das Projekt und wird in Zukunft unter dem Namen „Netzwerk Kinderrechte“ weiter geführt.

Weitere Informationen über die Arbeit des Netzwerks Kinderarbeit - National Coalition finden Sie auf der deutschsprachigen Webseite des Bündnisses.

UNICEF

Ein Helfer klärt auf Haiti Kinder darüber auf, wie sie durch gründliches Händewaschen das Ansteckungsrisiko einer Cholera-Infektion senken können
Ein Helfer klärt auf Haiti Kinder darüber auf, wie sie durch gründliches Händewaschen das Ansteckungsrisiko einer Cholera-Infektion senken können (c) Unicef/UN Photo/Marco Dormino

Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (engl. United Nations Children’s Fund (UNICEF) wurde 1946 gegründet, um Kinder nach dem Zweiten Weltkrieg vor Hunger und anderem Elend zu bewahren. Im Jahr 1953 wurde das Mandat, das Kindesschutz und soziale Inklusion, sowie Überleben, Bildung und Unterstützung in humanitären Notfällen umfasst, auf unbegrenzte Zeit verlängert. Heute ist UNICEF in mehr als 190 Ländern und Regionen aktiv. Die Arbeit wird aus freiwilligen Beiträgen von Regierungen und privaten Spendern finanziert. Während sich die Arbeit von UNICEF in Ländern mit einem hohen Lebensstandard für Kinder überwiegend auf Fundraising und Sensibilisierungsmaßnahmen für Themen des Kinderschutzes konzentriert, bietet das Hilfswerk in weniger privilegierten Regionen Schulunterricht, medizinische Versorgung und finanzielle Unterstützung an, oft in Zusammenarbeit mit lokalen oder internationalen Partnerorganisationen. Das Ziel von UNICEF ist es, sich weltweit für die Rechte von Kindern gemäß der UN-Kinderrechtskonvention einzusetzen. Besonders bei der Umsetzung derjenigen Milleniums-Entwicklungsziele, die Kinder betreffen, kommt UNICEF eine Schlüsselrolle zu.

Weitere Informationen zur Arbeit von UNICEF finden Sie auf der deutschsprachigen Webseite von Unicef

Kindernothilfe e.V.

Logo der Kindernothilfe

Die Kindernothilfe wurde im Jahr 1959 ursprünglich als Verein für die Unterstützung von Kindern in Indien ins Leben gerufen. Als Nichtregierungsorganisation ist sie heute in der Entwicklungszusammenarbeit und humanitärer Hilfe tätig und erreicht mit ihrer Arbeit in 29 Ländern ca. 1,5 Mio. Kinder. Die Kindernothilfe zählt damit zu den größten christlichen Hilfswerken in Deutschland. Bei ihrer Arbeit im Bereich Menschen- und Kinderrechte verfolgt sie die Leitsätze der Partizipation und Hilfe zur Selbsthilfe. Neben den konkreten Projekten im Ausland leistet sie zusätzlich Aufklärungsarbeit zu Kinderrechten in Deutschland und setzt sich mit der deutschen Rechtslage betreffend der Umsetzung von Kinderrechten auseinander.

Mehr Informationen zur Arbeit der Kindernothilfe finden Sie auf der deutschsprachigen Webseite der Organisation.